April 07/2 Sulawesi

Von Pulau Salayar erreichen wir die Südspitze von Sulawesi mit dem bekannten Ort Tana Beru das Zentrum der Schiffbauer.

  

Es ist ein bescheidenes Dorf mit ca. 20 Bootbau Unternehmen. Es liegen über 50 Schiffe entlang des Strandes in allen Größen und Ausbaustufen. Wir sind hier die einzigen Touristen und sorgen wieder einmal für entsprechendes Aufsehen.

  

Auf dem Sportplatz ist ein Trödlermarkt mit Volksfest das aber erst am Abend beginnt. Um 2,- EU bekommen wir Grillhuhn mit Reis und Drink, der Chef nahm sich auch 1 Pkg. Zigaretten auf unsere Rechnung, er hat uns zu dem deutschen Bootseigner geführt.

Wir sind wieder die Attraktion für die Kinder.

Der Deutsche Dieter ließ sich hier ein Schiff bauen Anschaffungskosten des 26 m Holzkasko 25.000,- DM. Er baute allerdings schon 4 Jahre. Nun liegt er schon halb im Wasser und ist mit dem Innenausbau beschäftigt, den er weitgehend alleine macht.

Das Deckshaus sieht recht gut aus, es leckt nur aus allen Fugen.

Die Toilette der Eigner Kabine im Rohbau. 

Unter Deck ist noch die Werkstätte mit Lagerraum, er will mit dem Schiff nach Europa.

   

Ein lokaler Unternehmer in seinem Rohbau. 8 Leute fertigen in 4 Monaten ein 30 m Schiff mit Aufbau.   

Da werden zuerst die Planken mit Holznägel zusammengefügt, als Dichtung kommt Palmgeflecht und im Unterwasser Bereich auch Bitumen zum Einsatz. Danach werden die Spanten hinein geschraubt. Ein solches Schiff hält ca 50 Jahre.

Ein Ausflug an die nahe gelegene Südspitze zu den Touristen Stränden von Bira Beach. Das muss ein Geheim Tip sein wir sahen keine Touristen.

Phototapete life!!!!!!!!!

Die Hotels und Pensionen in der Umgebung.

Der kleine Hafen an der Ostseite der Insel.

In Tana Beru können wir uns nur dürftig versorgen. Dieser Laden hat noch am meisten Gemüse und Obst(nur Bananen).

Die nächsten Tage haben wir viel Regen, hier mit mehrfachen Regenbogen.

Zur nächsten Stadt sind es 30 Km. Da fahren wir mit dem Bemo (kleiner Bus für 6 Leute) in dem 14 Personen mit Ziege und Reissäcken gepackt werden. Ich weiß schon nicht mehr wie ich meine Füße verrenken soll.

 

 

Als wir zum Schiff zurück kommen ist unser Wassertank randvoll. Da hatten wir Glück das wir nicht noch das Schiff geflutet haben mit unserer Wasserfang Persenning. Bei dem Ausflug holte sich Gertraud noch eine schlimme Verkühlung.

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